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Gesunde Küchenkräuter

Mit der richtigen Pflege entfalten Küchenkräuter ihren vollen Geschmack

Gutes Essen kommt nicht ohne feine Gewürze aus. Frische Kräuter punkten nicht nur mit einem besonders intensiven Aroma, sondern auch mit einem gesundheitlichen Plus.

Wer möchte, kann auf Bioware zurückgreifen, die heutzutage fast überall angeboten wird.

Am wohlsten fühlen sich Küchenkräuter an sonnigen bis halbschattigen Plätzen. Wer möglichst lange Freude an den grünen Geschmackslieferanten haben will, sollte sie nach dem Kauf umtopfen.

Dabei genügt eine qualitativ gute Blumenerde, es muss kein spezielles Kräutersubstrat sein. Mediterrane Gewächse entwickeln sich dagegen unter kargeren Bedingungen ideal. Dazu mischt man die Erde zu einem Drittel mit Lava, Bims oder Dachgartensubstrat. Andernfalls könnten die Pflanzen zu stark wuchern und dadurch an Aroma verlieren.

Damit die Küchenkräuter gedeihen, benötigen sie ausreichend Wasser: Bei Basilikum, Schnittlauch und Kresse sollte der Wurzelballen stets leicht bis mäßig feucht sein, mediterrane Kräuter vertragen es auch, wenn sie mal ein paar Tage lang kein Wasser erhalten. Keinesfalls dürfen sie aber dauerhaft im Wasser stehen. Wichtig sind Abzugslöcher, damit keine Staunässe entsteht. Kräuter in Gefäßen brauchen mehr Pflege als jene im Beet.

Düngen ist nicht immer sinnvoll

Weil Kräuterpflanzen recht genügsam sind, ist der Einsatz von Dünger nur selten erforderlich – vor allem wenn sie im Beet oder in größeren Kübeln wachsen. Im Gegenteil: Zu häufige Düngung lässt die Pflanzen ins Kraut schießen – das Aroma leidet. Nur bei den grünen Sorten wie Schnittlauch, Basilikum oder Petersilie raten Experten, regelmäßig etwas Universaldünger ins Gießwasser zu geben oder ein Langzeitdünger-Substrat unter die Erde zu mischen. Das muss man aber im Einzelfall entscheiden. Wenn die unteren Blätter anfangen gelb zu werden, ist das zum Beispiel ein Signal, dass die Pflanze Dünger benötigt.

Wer die Kräuter in den späten Vormittagsstunden erntet, wird sich über das beste Aroma freuen können. Dann verfügen die Pflanzen über die höchste Konzentration an ätherischen Ölen. Möchte man mehrmals ernten, muss man eine gewisse Rest-Blattmasse belassen, damit die Pflanze sich erholen und wieder wachsen kann.

Würzige Eiswürfel

Geerntet werden daher am besten die oberen zwei Drittel der Pflanze, oder es werden immer wieder die Triebspitzen entfernt. Das ermöglicht ein kräftiges und buschiges Wachstum.

Wer viel erntet, aber nicht alles sofort aufbrauchen möchte, kann die Kräuter klein gehackt in Eiswürfelbehälter geben, mit frischem Wasser auffüllen und einfrieren. So lässt sich jederzeit das Essen beim Kochen mit einem frischen Kräuterwürfel würzen.

Gesundheits-Plus

Basilikum fördert die Verdauung, vertreibt Blähungen und Völlegefühl.

Petersilie ist eines der beliebtesten deutschen Küchenkräuter. Medizinisch genutzt werden Früchte und Wurzel.

Pfefferminze fördert die Schleimlösung und besitzt zudem eine entkrampfende Wirkung auf Magen und Galle.

Liebstöckel ist eine beliebte Zutat in Suppen. Die Wurzel hilft bei der Durchspülungstherapie der ableitenden Harnwege und bei Nierengrieß.

Thymian steckt in hochkonzentrierter Form in Hustensäften und Bronchialtees.

Rosmarin hilft bei Verdauungsstörungen.

22.08.2012, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Dynamic Graphic

 

 

 

 

 

 

 

 

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